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NOYA Theater of Sound

Brief an den Berliner Senat

Sehr geehrter Herr Dr. Lederer, sehr geehrte Damen und Herren der Senatsverwaltung für Kultur und Europa,

mein Name ist Steffen Raphael Schwarzer, ich bin künstlerischer Leiter des NOYA Theater of Sound e.V. in Berlin und in dieser Funktion auch Leiter des NOYA Chorus, eines Laienchores mit 50 Mitgliedern. Außerdem leite ich das NOYA Ensemble, ein professionelles Ensemble mit 8 Sänger/innen. Alle proben an der Berliner Osterkirche in Mitte.

Ich möchte vorweg ausdrücklich betonen, dass ich großen Respekt habe vor Ihrer Aufgabe, in dieser hochkomplexen Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu müssen, wenn es um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger Berlins geht.
Zudem sehe ich es genauso wie Sie, dass das Singen kompletter Chöre in geschlossen Räumen derzeit nicht zu verantworten ist.

Es wäre m.E. Chören und Ensemble jedoch außerordentlich geholfen, wenn ähnlich der Verordnung bei Geschäften gewisse sinnvolle Mindestregeln zum Singen gegeben werden könnten, anstatt generell das gemeinschaftliche Singen in Räumen zu verbieten.

Wir beispielsweise proben in der Osterkirche im Wedding. Hier lassen sich Türen und Fenster öffnen, so dass Durchzug entsteht. Es ist – auch vor dem Hintergrund diverser wissenschaftlicher Erkenntnisse – für mich kaum nachvollziehbar, warum es nicht möglich sein soll, bei Durchzug nicht wenigstens Kleingruppenproben mit jeweils nur 10-12 Sänger/innen abzuhalten, die einen Abstand von dann 3-4 Metern zueinander einhalten könnten.

Es ist ein erheblicher Unterschied, ob Chöre zumindest in Kleingruppen regelmäßig zusammen proben können oder ob sie über Monate gar nicht mehr singend zusammenkommen können. Das bedroht auf Dauer die Existenz der Chöre.
Zudem können wir Chorleiter/innen den Chormitgliedern unter Ihren derzeiten politischen Maßgaben nicht mehr lang plausibel machen, warum sie monatlich Teilnahmegebühren bezahlen sollen. Dies wiederum bedroht unsere beruflichen Existenzen.

Beides könnte aber m.E. mit differenzierteren Regeln vermieden werden. Ich schließe mich dem offenen Brief des Berliner Chorverbandes an und bitte Sie darum, dass Sie hierzu noch einmal sehr zeitnah Gespräche und Neubewertungen ermöglichen.

Mit respektvollen Grüßen,
Steffen Raphael Schwarzer

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NOYA Theater of Sound e.V.
c/o Alexia Lingenheld, 
Lessingstr. 51b, 13158 Berlin
E-Mail vorstand@noya.theater
Fon +30 37 47 77 88

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